Gedanken zu Aikido - Üben:

 

sicherer Stand - Blicke, Berührung - zu Boden führen - geführt werden - stehen, gehen, sich drehen - zu Boden gehen, fallen - wieder aufstehen,

 

Ruhe und Vertrautes zwischen den Polen von Stille und Dynamik erfahren,

 

tiefe Freiheit und Frieden in der Form und im Raum finden,

 

Bei mir sein, bei meinem Atem, meinen Gedanken, meinen Gefühlen, aber zugleich der oder dem Gegenüber mit hoher Aufmerksamkeit begegnen, -gerade in diesem Moment und dem nächsten-

 

Die Essenz zwischenmenschlicher Begegnungen entdecken, -ohne viele Worte-

 

Gleichklang und Harmonie,

 

nach Hause kommen,

 

Übertragbar auf das Leben an sich …

 

Klaus

 

 

 

Seit ich regelmäßig Aikido übe, habe ich eine neue Art von Körpergefühl entwickelt. Ich kann mich und auch die Personen meiner Umgebung wesentlich besser wahrnehmen, und ich fühle mich in meinem eigenen Körper viel mehr zu Hause.

Mir macht es einfach Spaß, in diese ruhige Atmosphäre einzutauchen, und egal wie gestresst ich in den Stunden ankomme, so komme ich doch jedes Mal entspannter und fokussierter wieder nach Hause.

Beim Aikido treffe ich auf Menschen, die ein ähnliches Bedürfnis haben nach einerseits einer aktiven Sportart aber andererseits auch nach einem Raum, in dem man respektvoll miteinander umgeht. Ab einem gewissen Alter erschien es mir gar nicht mehr so einfach, eine neue Sportart zu lernen. Im Aikido habe ich tatsächlich eine Möglichkeit gefunden, auch als nicht mehr ganz junger Mensch noch in etwas ganz Neues einzusteigen. Und ich sehe die Perspektive, diesen Sport auch bis ins hohe Alter noch ausüben zu können.

 

Andrea

 

 

 

Das Aikido, das Dirk Kropp seit 35 Jahren in Köln und nun auch Petra Reuffurth vermittelt, geht meiner Erfahrung nach weit über das gesunde körperliche Fitness-Training einer Kampfkunst hinaus. In der achtsamen, bewusst etwas verlangsamten Aikidobewegung spüre ich mich fortwährend im Kontakt mit ganz unterschiedlichen Menschen. Durch eine feste, friedfertige Struktur und den geschützten Rahmen kann ich gefahrlos im Laufe der Zeit unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten ausprobieren, dadurch meine Handlungen optimieren und mich mental weiter entwickeln. Auf lange Sicht hat dies auch meinen Alltag außerhalb des Aikido nachhaltig verändert und lässt mich anspruchsvolle Situationen immer souveräner meistern.

 

Heiner

 

 

 

Ich erlebe im Aikido verschiedene Ebenen, die in einer Stunde zusammenwirken und sich wohltuend nach der Stunde verbinden:

In der Stille, der Ruhe und dem Üben in der Bewegung entwickelt sich eine Unterbrechung und ein Abstand von äußeren und inneren Mustern (Gedanken, Emotionen, körperliche Empfindungen) des Alltags. Im Verlauf der Stunde durch Wiederholung der Übung erhöht sich eine wohltuende innere Präsenz für mich und für meine ÜbungspartnerInnen. Ich nehme genauer, deutlicher, sensibler, schneller wahr im Wechsel des Geschehens. Ich bin mit mir und Anderen verbunden. Der Körper wird wach, die Kraft nimmt zu, die Geschmeidigkeit auch. Je häufiger die Übung umso größer die Chance, auch im Alltag gegenwärtig zu sein und mit Situationen flexibel, gelassen und ruhig umzugehen.

 

Annely

 

 

 

Wenn man sich auf Aikido einlässt, kann sich eine unerschöpfliche Tiefe von zu erlangenden Fähigkeiten eröffnen. Nicht nur was die Beweglichkeit und körperliche Fitness anbetrifft, sondern darüber hinaus auch das ganzheitliche Üben mit den unterschiedlichsten Menschen. Vorne weg die Konzentrationsfähigkeit, die Achtsamkeit, die ureigene Intuition wieder zu finden und vor allem wieder zu vertrauen.

Für mich zeigt Aikido seine Möglichkeiten nicht nur in der Verteidigung, sondern vor allem auch in alltäglichen Situationen.

 

Uwe