Petra Reuffurth

Aikido-Lehrerin, 4. Dan

 

Geboren 1971, zunächst aufgewachsen in den Niederlanden, zog ich 1980 nach Köln. Als Jugendliche entdeckte ich meine Freude am Klettern und Bergsteigen und war zehn Jahre lang im Deutschen Alpenverein aktiv, zuletzt als Leiterin in der Kinder- und Jugendarbeit.

 

Während meines Studiums der Heilpädagogik mit Schwerpunkt Sprachbehindertenpädagogik an der Universität zu Köln lernte ich Aikido bei Dirk Kropp kennen. Die positiven Auswirkungen des Aikido Übens waren für mich schon bald im Alltag spürbar, so dass ich in den nächsten Jahren regelmäßig mehrmals wöchentlich Aikido trainierte. Dabei öffnete sich mir zunehmend das im Üben liegende vielfältige Potential. Mein eigentlicher Berufswunsch Aikido-Lehrerin zu werden kristallisierte sich immer mehr heraus. Nach siebzehn Jahren Aikido üben entschied ich mich zu einer fünfjährigen Ausbildung bei Dirk Kropp in dem von ihm entwickelten meditativen Übungsstil. Neben der intensiven täglichen Übungserfahrung setzte ich mich auch mit verschiedenen spirituellen Traditionen auseinander und entdeckte Parallelen zur der mir schon bekannten christlichen Kontemplation. Im Lassalle-Haus in der Schweiz machte ich Erfahrungen mit Zen in der Glassman-Lassalle-Zen-Linie. Inzwischen pflege ich schon seit einigen Jahren eine tägliche Meditationspraxis.

 

Ende 2017 habe ich meine Ausbildung zur Aikido-Lehrerin beendet. Interessierten Gruppen biete ich Aikido-Workshops an, bisher u.a. in Köln für das Erzbistum, die Technische Hochschule und den Hochschulsport. Ein Training für Einsteiger mit regelmäßigen Übungszeiten wird in Leverkusen beginnen, sobald es die Situation mit der Covid-19-Pandemie zulässt. Seit 24 Jahren übe ich nun selbst Aikido und erfahre immer wieder wie wohltuend und gesundheitsfördernd das regelmäßige Üben für mich ist. Diese Erfahrung auch anderen Menschen zu ermöglichen ist mir ein Herzensanliegen.